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CMO von Blockpit mit tiefem Verständnis für den Krypto-Bereich und den damit einhergehenden Vorschriften durch jahrelange Erfahrung.
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"Auch wenn das volle Ausmaß des Missbrauchs virtueller Währungen unbekannt ist, gehen Berichte von Beträgen über sieben Milliarden Euro weltweit aus", heißt es im Vorwort des Berichts. Das Paper wurde von Prof. Dr. Robby Houben und Alexander Snyers von der Forschungsgruppe "Business & Law" der Universität Antwerpen verfasst und enthält neben detaillierten Analysen auch Empfehlungen für künftige EU-Standards.

Was sind die Kernaussagen des Berichts?

Bei der Bekämpfung von Finanzkriminalität stellt die Anonymität der Beteiligten die größte Hürde dar. In der aktuellen Gesetzgebung zu Finanzkriminalität sind wenig bis gar keine Regeln verankert, die die Anonymität von Krypto-Tradern einschränkt. Die fünfte Anti-Geldwäscherichtlinie (AMLD5) unterwirft Exchanges und Treuhand-Wallets (Wallets, die Ihre kryptographischen Schlüssel online verwahren, z. B. Coinbase) strengen gesetzlichen Anforderungen. Trading-Plattformen und Treuhand-Wallets müssen sich zukünftig bei den Behörden registrieren, um ihre Dienste anbieten zu können.

Die Anbieter dieser Services müssen im Sinne der Sorgfaltspflicht gegenüber KundInnen Due-Diligence-Maßnahmen einführen und verdächtige Transaktionen melden. Due Diligence bedeutet, KundInnen zu identifizieren, deren Identität zu überprüfen, sowie die Geschäftsbeziehungen laufend zu überwachen. "Die Unternehmen müssen bei jeder neuen Geschäftsbeziehung, bei unregelmäßigen Transaktionen ab 15.000 Euro und bei Verdacht auf Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung eine Überprüfung der betroffenen KundInnen durchführen", heißt es im Bericht. In Form von KYC-Prozessen (Know your Customer) erhalten Plattformen Identifikationsdaten von den KundInnen, um sicherzustellen, dass Personen mit krimineller Vergangenheit von der Nutzung des Dienstes ausgeschlossen werden. Darüber hinaus können Datenbanken, die durch KYC-Prozesse generiert werden, für Behörden nützlich sein, falls es in Zukunft zu kriminellen Aktivitäten kommen sollte.

AMLD5 ist eine EU-weite Richtlinie und Mitgliedsstaaten müssen ihre Gesetzgebung bis 2020 anpassen, um den Vorgaben zu entsprechen. Im Kampf gegen Geldwäsche und Steuerhinterziehung gibt es jedoch einen blinden Fleck. Exchanges, die nur Zahlungen in anderen Kryptowährungen akzeptieren, bleiben außerhalb des Geltungsbereichs von AMLD5, weil "sie keine Geschäfte mit der gesetzlichen Zahlungsmitteln durchführen". Dies könnte ein Hindernis "im Kampf gegen Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und Steuerhinterziehung sein, weil es eine zusätzliche Möglichkeit bietet, die Herkunft von Einnahmen aus Kryptowährungen zu verschleiern und zulässt, dass Kryptowährungen vollständig außerhalb des überwachten Systems verwendet werden", schreiben Houben und Snyers.

Mit welchen Auswirkungen müssen Krypto-Trader rechnen?

Die NutzerInnen selbst sind nur indirekt von der AMLD5 betroffen. Das AMLD-Framework konzentriert sich großteils auf Organisationen. Dem Bericht zufolge wäre es nicht verhältnismäßig, NutzerInnen als Individuen einzubeziehen. AMLD5 ermächtigt die Steuerbehörden jedoch, Informationen über die Geschäfte der betroffenen Unternehmen anzufordern. Dies bedeutet, dass sie nach Inkrafttreten der neuen Richtlinien möglicherweise Benutzerinformationen an die Behörden weitergeben müssen. Einige Börsen und andere Anbieter führen derzeit bereits freiwillig Due-Diligence-Maßnahmen durch, um sich einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz zu verschaffen.

Ein Blick in die Zukunft

Europäische Finanzbehörden und Gesetzgeber befürworten den starken Fokus auf die Regulierung von Kryptowährungen. Es wird mehr Forschung betrieben und sobald neue Regeln gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung verabschiedet wurden, sind diese bereits wieder unter Bearbeitung. Strengere Regeln für alle Akteure in Krypto-Währungen werden kommen. Deshalb hat sich Blockpit zum Ziel gesetzt, einen Rahmen für Krypto-User zu schaffen, der von Regierungen und anderen Institutionen akzeptiert und nicht durch zukünftige Regelungen eingeschränkt wird. Dennoch ist unser CEO Florian Wimmer mit seinem Team bestrebt, ein Höchstmaß an Anonymität zu gewährleisten. Daher arbeiten wir an der Umsetzung eines Zero Knowledge Proofs, um z. B. die korrekte Berechnung von Steuerberichten ohne die Speicherung persönlicher Daten zu ermöglichen.

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