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CEO von Blockpit und Experte für Krypto-Trading mit fundiertem Wissen über die finanziellen Auswirkungen im Krypto-Bereich.
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Auch wenn Kryptowährungen rein regulatorisch nicht mit Aktien gleichzusetzen sind, so bietet der Markt gewisse Ähnlichkeiten zum Handel an der Börse. Man kauft bestimmte Coins mit der Hoffnung auf eine Kurssteigerung durch erhöhte Nachfrage bzw. den Erfolg des dahinter liegenden Konzepts.

In diesem sehr jungen und unregulierten Markt führt diese starke Spekulation zu enormen Preisschwankungen, welche bereits einigen Investoren in kurzer Zeit einen fantastischen Gewinn ermöglicht haben. Jedoch verbergen sich hinter diesen Erfolgsgeschichten neben Chancen auch zahlreiche Risiken.

Neben der Gefahr eines Marktes, welcher durch Ereignisse wie Hacks oder auch Eingreifen von Behörden starken äußerlichen Einwirkungen ausgesetzt ist, gibt es aufgrund fehlender Regulatorien sehr viele sogenannte „Scams“. Darunter fallen Kryptowährungen oder ICOs mit falschen Versprechen bzw. sogar spezielle Betrugsgruppen, welche gezielt Währungen mit geringem Volumen manipulieren um gutgläubige Neueinsteiger um ihr Investment zu erleichtern.

Meist hört man aber von den unglaublichen Gewinnen ohne scheinbaren Aufwand. Das kann natürlich auch stimmen, alles beim Wort nehmen sollte man aber natürlich nicht. Schließlich wollen diese Stories Unbeteiligte nicht abschrecken, sondern an Bord holen – denn mehr Nachfrage bewirkt folgend eine Preissteigerung.

Zu diesem Anlass hier fünf Tipps für Einsteiger im „Cryptocurrency Trading“:

1.) Zu aller erst – es scheint selbstredend, wird aber oft aufgrund von Gier (oder auch Verzweiflung) missachtet:

Veranlage nur so viel Geld, wie du bereit bist zu verlieren.

Auch wenn der Markt stabiler wird, gibt es Szenarien, in denen das Investment über Nacht stark dezimiert oder komplett weg sein kann. Ein Verlust des gesamten Einsatzes sollte das Leben nicht maßgeblich verschlechtern.

2.) Mach deine eigene Recherche.

Jeder will, dass die Währung steigt, in die er selbst investiert hat. Ratschläge von bewährten Tradern sind gut, jedoch meist nicht ohne Hintergedanken. Der Recherchepool für Kryptowährungen ist groß, daher sollte man mehrere Quellen einbeziehen. Offizielle Webseiten mit seriösem Whitepaper, Twitter, Reddit, Bitcointalk und diverse Blogs sind eine gute Basis – Achtung bei speziellen Facebook-Gruppen, mehr dazu bei Punkt 4.

3.) Diversifiziere dein Portfolio.

Bitcoin und Ethereum sind mit großem Abstand Marktführer und scheinen als sicheres Investment, aber das wurde über MySpace und Yahoo auch gesagt. Es gibt keine Garantie, dass sich diese Technologien durchsetzen werden.

Man erinnert sich an die dotcom Blase? Auch im Blockchain-Bereich sind Verluste dieses Ausmaßes durchaus denkbar. Natürlich könnte man auch in das neue Google oder Amazon investieren. In dem Sinne: Man lege nicht alle Eier in einen Korb.

4.) Halte dich von sogenannten „Pump & Dump“ Gruppen fern.

Das Spiel läuft wie folgt: Es wird eine Kryptowährung angekündigt, welche von den beteiligten Mitgliedern „gepumped“ werden soll – es kaufen also viele Leute kurzfristig ein, um den Preis zu steigern. Dies soll Außenstehenden den Eindruck auf eine Rally vermitteln, weswegen diese hoffentlich auf den Zug aufspringen wollen und den Preis noch weiter steigern. Es ist der Plan der Gruppe, die Coins dann zu „dumpen“ (also schnell zu verkaufen) und auf Kosten der Quereinsteiger einen Gewinn zu machen.

Abgesprochen ist das Ganze aber schon vorher in einem kleineren Rahmen, indem ein paar Organisatoren solcher Gruppen die Kryptowährung bereits vor der Ankündigung kaufen, die Gruppenmitglieder beim „Pump“ ihr Geld investieren, externe Investoren ausbleiben und die Organisatoren auf Kosten der Gruppenmitglieder während des Pumps verkaufen.

5.) Halte deinen Besitz nicht dauerhaft auf Handelsplattformen.

Sobald man eine Kryptowährung an sein Wallet auf einer Handelsplattform sendet, verliert man die vollständige Kontrolle über seine Coins. Die Private Keys zu den Wallets auf der Plattform werden von deren Betreibern verwaltet, man bekommt lediglich durch ein „Benutzer/Passwort-System“ Zugriff auf die Möglichkeit für Transaktionen. Sollte eine Plattform offline gehen, kann es sein, dass dieser Zugriff auf ewig verloren ist. (Der Mt.Gox Skandal ist ein gutes Beispiel: https://www.wired.com/2014/03/bitcoin-exchange/)

Daher ist es zu empfehlen, nur den Anteil auf einem Exchange zu halten, welcher für regelmäßiges Handeln gedacht ist. Die restlichen Coins sind auf Hardware- oder Paperwallets sicherer aufgehoben.

Zusammengefasst bietet das aktive Handeln mit Kryptowährungen enorme Chancen, aber man soll auch immer die Risiken im Hinterkopf behalten und selbst bei leichtem Verdacht auf Betrug doppelt recherchieren.

Wir glauben an die Blockchain Technologie und sind überzeugt von dem kommenden technologischen Umbruch – darum steht für uns eine langfristige Anlage in diverse Kryptowährungen außer Frage. Aber durch gut recherchiertes Handeln und etwas Glück kann man seinen Anteil in diesem schnelllebigen Markt natürlich auch kurzfristig vervielfachen.

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