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Marketeer mit umfangreicher Kenntnis der internationalen Entwicklungen im regulatorischen Rahmen der Krypto-Szene.
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Blockpit ist ein Jahr alt! Letzten August begann CEO Florian Wimmer mit vier Co-Foundern, die Idee vom nahtlosen Steuer- und Monitoring-Tool für Kryptotrader in die Tat umzusetzen. Ein Jahr später ist unser Team auf über fünfzehn Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen angewachsen. Wie gehen wir als junges Unternehmen mit rapidem Wachstum und einem schwierigen Markt um?

Unser Gründerteam ist seit mehreren Jahren am Kryptomarkt aktiv und hat unter anderem Mining, Daytrading und Beteiligungen an ICOs ausprobiert. Als sie sich zum ersten Mal Gedanken darüber machen, ob Steuern auf die Gewinne anfallen könnten, trifft sie eine harte Erkenntnis: Jeder einzelne Trade muss versteuert werden, auch zwischen Kryptowährungen. Bei hunderten Transaktionen über mehrere Exchanges hinweg ist es aber kaum mehr möglich, den Überblick zu bewahren. Erste Versuche, die realisierten Gewinne über Excel oder andere Softwarelösungen zu berechnen, scheitern kläglich. "Es wurde uns schnell bewusst, dass wir bestimmt nicht die einzigen mit diesem Problem sind", sagt Florian, "darüber hinaus verlangen Banken ab einer gewissen Summe Herkunftsnachweise, wenn du als Krypto-Trader Gewinne einzahlen willst." Auch für diesen Zweck ist eine lückenlose Dokumentation der Trades nötig.

So entsteht die Vision, ein Tool zu entwickeln, in dem alle Arten von Einkommen automatisch importiert und übersichtlich aufgezeichnet werden. "Drei der Co-Founder und ich selbst haben einen KPMG-Hintergrund, daher war die Expertise zu Steuerfragen von Anfang an vorhanden und wir entschieden uns, selbst eine Lösung umzusetzen", erzählt Florian. Dafür holt er Mathias Maier als fünften Gründer an Bord, der die technische Entwicklung als CTO verantwortet. Im August 2017 wird die Blockpit GmbH ins Firmenbuch eingetragen, wenige Monate später geht eine Betaversion der Plattform online. Anfang 2019 soll die erste Vollversion verfügbar sein. Um die Erweiterung des Tools zu ermöglichen und weltweit zu expandieren, führen wir derzeit einen Tokensale durch, der bis zu 12,5 Millionen Euro einbringen soll.

team.jpgDescription: Unser Team ist beträchtlich gewachsen

Den Tunnelblick vermeiden

Durch den volatilen Markt ist das ein ambitioniertes Unterfangen, aber Florian sieht die Situation gelassen: "Der Markt ist noch jung und Korrekturen sind unvermeidlich. Ein gutes Produkt wird aber immer seinen Platz haben. Das enorme Potenzial von Blockchain-Anwendungen streitet kaum mehr jemand ab." Internationale Konzerne wie VW und IBM setzen auf die Technologie, die Börse Stuttgart will Trader mit Kryptowährungen handeln lassen und McKinsey schätzt, dass 90 Prozent aller Banken in Europa, Nordamerika und Australien mit Blockchain experimentieren. Auf diesen Zug sprang Accelerator 500 Startups aus dem Silicon Valley ebenfalls auf und rief einen eigenen Blockchain-Inkubator ins Leben, zu dem Blockpit mit nur fünf anderen Unternehmen zugelassen wurde. Das nehme er aber noch lange nicht als Garant für den Durchbruch, so Florian. "Hinterfrage alles, wähle deine Wegbegleiter sehr sorgfältig aus und höre auf dein Bauchgefühl", fasst der CEO zusammen, wie er Herausforderungen als Startup-Gründer bisher erfolgreich bewältigt hat, "Neben einem klaren Ziel und einem motivierten Team sind die richtigen Partner sicher der wichtigste Faktor, um langfristig Erfolg zu haben".

Bei der Abwicklung des Tokensale setzen wir etwa auf Bitcoin-Broker Coinfinity aus Graz. "Coinfinity bildet mit ihrem bestehenden Geschäftsmodell viele technische Aspekte sehr gut ab, wenn es um Krypto-Zahlungsverkehr geht. Daher sind sie für uns der ideale Partner, um die nötige Struktur für die ICO-Abwicklung zu implementieren", sagt Florian. "Außerdem ist Feedback von externen Partnern extrem wichtig, um einen Tunnelblick zu vermeiden", fügt Co-Founder Mathias hinzu. Intern gab es bei Blockpit von Anfang an das Bestreben, Strukturen zu etablieren, die nachhaltiges Wachstum ermöglichen.

Wer wachsen will, muss skalieren können

Als Startup profitieren wir davon, dass wir flexibel auf Veränderungen reagieren können. Damit Projekte effizient abgewickelt werden können und neue Teammitglieder schnell in ihr Aufgabenfeld finden, lohnt es sich, strukturiert zu arbeiten. "Wir dokumentieren Prozesse so gut wie möglich, denn nur so zeigt sich, wo wir uns verbessern können", sagt CMO Lukas Krainz. Als Beispiel dafür nennt er die interaktive Karte für Kryptosteuern. Dabei handelt es sich um eine Weltkarte, auf der Steuerinformationen je Land abrufbar sind. User können sich am Projekt beteiligen, indem sie fehlende Informationen per Formular einreichen. "Ohne eng gestrickte Kommunikation und das Wissensmanagement im Hintergrund hätten wir die diese Karte niemals so reibungslos umsetzen können", fügt Lukas hinzu.

"Meist können nur Strukturen skalieren, die von Anfang an dafür ausgelegt waren", sagt Lukas, "das sollte man immer mitbedenken. Aber letztendlich ist es der Zusammenhalt im Team, der uns bei Blockpit voranbringt." So wie wir uns allen Herausforderungen gemeinsam stellen, feiern wir auch gemeinsam den ersten Geburtstag von Blockpit. Auf das nächste spannende Jahr!

Quellen:
https://t3n.de/news/volkswagen-setzt-auf-bitcoin-ethereum-und-iota-alles-auf-blockchain-1101363/
https://www.mckinsey.com/business-functions/digital-mckinsey/our-insights/blockchain-beyond-the-hype-what-is-the-strategic-business-value
https://www.trendingtopics.at/die-boerse-stuttgart-will-trader-krypto-assets-handeln-und-in-ico-investieren-lassen/
https://coinfinity.co/die-erkenntnis-hat-uns-hart-getroffen-jeder-trade-muss-versteuert-werden-auch-zwischen-kryptowaehrungen/

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